Versicherung - Versicherungen



Englische Lebensversicherungen

Englische Lebensversicherungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in Deutschland. Dies hängt von mehreren Faktoren ab.

Englische Lebensversicherungen erwirtschaften jährlich höhere Renditen als deutsche Lebensversicherungen. Durchschnittlich liegt die jährliche Rendite bei bis zu 11%, sie kann aber auch über 14% liegen. Dies ist zurückzuführen auf ihre hohe Flexibilität, die es erlaubt, bis zu 100% des Anlagevermögens in Aktien zu investieren. Die regelmäßige Aktienquote liegt jedoch bei ca. 60%. Somit ist es wesentlich rentabler als in Deutschland, wo die Finanzbehörde vorschreibt, dass 75% des Anlagevermögens in gering verzinste Staatspapiere angelegt sein muss. Englische Versicherer haben daher die freie Wahl für die von ihnen vermutet beste Kapitalanlage. Um eine hohe Sicherheit trotz des hohen Aktienanteils zu gewährleisten, wird in guten Börsenzeiten ein Teil der Renditen einbehalten, der dazu dient, die Renditen in schlechten Zeiten zu erhöhen. Es werden also Reserven gebildet, die in schlechten Zeiten wieder aufgelöst werden. Dieses Verfahren bezeichnet man in der Fachsprache als Smoothing. Vom steuerlichen Aspekt her gesehen, zählt die Englische Lebensversicherung im deutschen Steuerrecht zu den Kapital-Lebensversicherungen und nicht zu den fondsgebundenen Lebensversicherungen. Deshalb sind die Beiträge steuerlich absetzbar.

Die in Deutschland agierenden englischen Versicherer haben zur Zeit überdurchschnittlich gute Finanzkraft Beurteilungen erhalten. Die Rating Agenturen gehen davon aus, dass diese Unternehmen, langfristig dazu imstande sind ihre Kundenverpflichtungen ordnungsgemäß zu erfüllen.

Englische Versicherer müssen außerdem in bestimmten Abständen ihre Aktien, Immobilien sowie alle weiteren Anlagen zu marktgerechten Kursen bewerten lassen. In England ergibt sich ein einfacher Marktvergleich zwischen den Lebensversicherungen, da die gesetzlichen Offenlegungspflichten für eine hohe Transparenz am Markt sorgen. Dadurch sind die Versicherungen gezwungen, ihre Verwaltungs- und Vertriebskosten möglichst gering zu halten. Der Abschluss einer dieser Policen ist völlig unproblematisch, da viele Firmen bereits Niederlassungen in Deutschland besitzen und auch dort ihre Kundenberatungen abwickeln. Die englischen Versicherungen bieten seit langem spezielle Policen an, die alle Voraussetzungen, die das Bundesaufsichtsamt hat, auf den deutschen Markt erfüllen.

In England selbst werden die Versicherungen von der britischen Finanzaufsichtsbehörde Financial Service Authority (FSA) überwacht. Von ihr wird überprüft ob die jeweiligen Versicherungen über die nötigen Reserven verfügen, um seine Verpflichtungen gegenüber dem Kunden erfüllen zu können. Außerdem müssen alle Versicherer einen Einlagerungsfonds beitreten. Dieser ist dafür gedacht, dass im Konkursfall die Kunden, bis zu 90% des Wertes ihrer Police zurück erhalten werden.

Die Lebensversicherung kann sinnvoll für die Altersvorsorge sein, sollte jedoch nicht das einzige Vorsorge Mittel sein. Generell gilt, dass vor Abschluss einer solchen Police ein kompetenter Berater prüft, ob es sinnvoll ist eine Englische Lebensversicherung abzuschließen und wenn ja bei welchem Anbieter.

Das Erfolgsrezept der Englischen Lebensversicherung sind nach wie vor ihre Traumrenditen. Während die deutschen Versicherer gerade mal zwischen 2,5 und 5% der Gewinne ausschütten, zahlen die Briten den Versicherungsnehmern im selben Zeitraum zwischen 10 und 14%. Bei diesen sehr guten Renditechancen, lohnt es sich auf alle Fälle für die Deutschen Versicherungsnehmer, sich ausführlich über Englische Lebensversicherungen zu informieren und ggf. online Versicherungsvergleiche und unabhängige Versicherungsmakler zur Rate zu ziehen und so, wenn möglich und sinnvoll, von den guten Chancen zu profitieren.


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Artikel aus Lebensversicherungen von admin am 21. Nov. 2007

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