Versicherung - Versicherungen



Die Versicherung für das Handy

Das Handy wird in den meisten Fällen gebündelt mit einem Vertrag zu einem relativ betrachtet vergleichsweise geringen Preis verkauft. Von den tatsächlichen Preisen für Handys wird man in der Regel dann böse überrascht, sofern das eigene Mobiltelefon z.B. aufgrund von Diebstahl oder Tollpatschigkeit abhanden kommt oder dieses durch externe Einwirkungen einen mechanischen finalen Sachschaden erleidet. In einem solchen Fall muss man sich zum realen Preis ein neues Mobiltelefon käuflich erwerben. Bei hochpreisigen Endgeräten werden hierfür meist mehrere hundert Euro fällig. Bei Smart-Phones mit Organizerfunktionen können durchaus vierstellige Preise erreicht werden. Bei außerplanmäßigen Verlusten von Handys ist es möglicherweise angenehmer, rechtzeitig einen adäquaten Handyversicherungsvertrag abgeschlossen zu haben.

Bei vergleichsweise kleinen monatlichen Raten können Handys während der Laufzeit des Mobilfunkvertrages gegen vielerlei Schäden abgesichert werden. Hierzu zählen in der Regel Sturzschäden, Wasserschäden, Feuchtigkeitsschäden, Elementarschäden und Diebstahl. Vor dem Abschluss einer solchen Versicherung für das Handy sollte man sich das Kleingedruckte (neudeutsch small print) gründlich durchlesen. Hierbei sind die absoluten Höhen der Selbstbeteiligung zu berücksichtigen und gegen welche Schäden man im vermeintlichen Versicherungsfall tatsächlich versichert ist. Generell ist festzustellen, dass Versicherungen nur bei eher hochpreisigen Handys Sinn machen. Auch sollte gründlich überlegt werden, bei welchen Schäden bereits bestehenden Versicherungen gegebenenfalls ohnehin einspringen.

Im unteren Preissegment der Handys kann man sicher von der Versicherung absehen und sich selbst einmal ein neues Mobiltelefon als Ersatz einkaufen. Die günstigsten Handys für Einsteiger sind heute schon unterhalb von 50 Euro zu bekommen. Entschließt man sich für den Abschluss einer Versicherung für das Handy, so hat man die Auswahl zwischen diversesten Anbietern. Ein Versicherungsvergleich ist also in jeden Fall angezeigt.

Der Versicherungsvergleich ist ein quantitativer und qualitativer Vergleich der am Markt angebotenen Versicherungen. Ausgangspunkt für einen Versicherungsvergleich sollten immer die persönlichen Versicherungsbedürfnisse des Versicherungsnehmers sein. Dieser sollte zunächst losgelöst von den angebotenen Versicherungen definieren, was für einen Schutz er benötigt und wie hoch er das Schadensrisiko einschätzt. Zudem sollte er den maximalen finanziellen „Schmerz“ einschätzen. Dann sollte der potentielle Kunde des Anbieters der Handyversicherung festlegen, welche Selbstbeteiligung für ihn gerade noch akzeptabel ist. Je höher die Bereitschaft zur Selbstbeteiligung ausfällt, desto niedrigen sind hinterher die Kosten für die Versicherung.

Bei einem Handy sollte man sich stets vor Augen halten, dass die Versicherungsdauer sinnvoller Weise nicht länger als zwei Jahre betragen sollte. Zudem fallen auch bei hochpreisigen Geräten meist während der Vertragsdauer die Gerätepreise beträchtlich.

In den meisten Fällen wird man bei Berücksichtigung dieser Sachverhalte zu dem Ergebnis kommen, dass eine Handyversicherung vermutlich nicht zwingend abgeschlossen werden muss. Allerdings handeln die meisten Wirtschaftssubjekte nicht streng rational und die meisten Handyversicherungen kosten auch nicht die Welt. Man kann meiste die Beträge um die fünf Euro gut verschmerzen. Auf jeden Fall wird man die kleinen Beträge während der Laufzeit des Vertrages besser verschmerzen können als zum Beispiel eine Summe von 1000€, die für die Wiederbeschaffung eines High-End-Handys von Nöten ist.

Bei so hochwertigen Endgeräten kann eine Handyversicherung auf jeden Fall beruhigen. Diese Art von „Peace of Mind“ ist zudem vermutlich sehr gut für den Blutdruck und infolgedessen für die Gesundheit.

Klaus-Martin Meyer


   - vorhergehender / nächster Artikel -   Was ist eine Versicherung »

Artikel aus Versicherung allgemein von telefon am 26. Apr. 2007

Kommentare sind gesperrt.